Wunden erfassen

Wunden erfassen, vermessen und im Verlauf dokumentieren

Wunden erfassen und vermessen ist der Kern jeder Wunddokumentation – und genau hier entscheidet sich, wie vollständig und vergleichbar dein Verlauf später ist. In clouddoku fotografierst du die Wunde direkt am Patienten, lässt sie automatisch vermessen und hältst jeden Befund strukturiert fest. Aus jedem Eintrag entsteht ein lückenloser Wundverlauf – ohne Zettel, ohne Übertragungsfehler und ohne Nacharbeit im Büro.

clouddoku: Erhebungsanalyse mit Schmerzskala und Wundlokalisation

Wunden per Foto erfassen und per KI vermessen

Statt einer Beschreibung auf Papier hältst du die Wunde per Foto fest – direkt aus der App, automatisch dem Patientenverlauf zugeordnet und verschlüsselt gespeichert. Das Bild landet nicht in deiner Handygalerie. Die KI analysiert das Foto und ermittelt Länge, Breite und Fläche, ohne dass du ein Lineal anlegen oder Werte eintippen musst. Mit einem Klick übernimmst du die Messwerte in die Dokumentation.

Der eigentliche Vorteil zeigt sich über die Zeit: Weil immer dieselbe Methodik misst, werden die Werte über Wochen wirklich vergleichbar – unabhängig davon, wer im Team die Wunde dokumentiert hat. Gerade bei chronischen Wunden wie Dekubitus, Ulcus cruris oder diabetischem Fußsyndrom siehst du so objektiv, ob die Wundfläche kleiner wird und ob die Therapie wirkt. Am zuverlässigsten arbeitet die Ausmessung bei gut abgrenzbaren Wunden und gleichmäßiger Beleuchtung; den ermittelten Wert bestätigst oder korrigierst du.

⚖ Die KI-Wundausmessung ist ein Dokumentationswerkzeug. Die Messwerte beurteilst du als Fachkraft im klinischen Kontext. clouddoku ist kein Medizinprodukt.

Pflegefachkraft fotografiert eine verbundene Wunde mit dem Smartphone

Strukturiert dokumentieren und den Verlauf auswerten

Vorgegebene Felder führen dich durch die Erfassung aller relevanten Parameter – Wundart und -ursache, Lokalisation im Körperdiagramm, Wundgrund, Exsudat, Wundrand und Wundumgebung, Infektionszeichen, Geruch und Schmerz. Pflichtfelder sorgen dafür, dass nichts vergessen wird. Die Struktur orientiert sich an den einschlägigen Leitlinien (ICW, DNQP, Kammerlander), sodass deine Dokumentation vollständig bleibt und einer MD-Prüfung standhält.

Alle Visiten liegen chronologisch vor und lassen sich direkt vergleichen – Fotos, KI-Messwerte und Therapiedokumentation in einer Übersicht. Auswertungen machen sichtbar, wie die Wunde auf die Versorgung anspricht, und zeigen Stillstand oder Verschlechterung früh an. Das gibt dem Behandlungsteam eine belastbare Grundlage für die nächsten Schritte – und dir für Fallbesprechungen echte Zahlen statt Vermutungen.

Für gute, vergleichbare Aufnahmen helfen ein gleichmäßiger Abstand und eine gleichmäßige Beleuchtung; je konsistenter deine Fotos, desto präziser die Ausmessung. Neben Foto und Messwerten gehört die genaue Wundlokalisation zur vollständigen Dokumentation – in clouddoku zeichnest du sie in ein integriertes Körperdiagramm ein. So sind verschiedene Wunden desselben Patienten klar unterscheidbar, und die Kommunikation im Team wird eindeutig. Foto, KI-Ausmessung, Körperdiagramm und strukturierte Felder ergeben zusammen eine normgerechte Dokumentation, die keine Fragen offenlässt.

FAQ

Die KI ermittelt Länge, Breite und Fläche automatisch aus dem Foto. Am zuverlässigsten arbeitet sie bei gut abgrenzbaren Wunden und gleichmäßiger Beleuchtung; den ermittelten Wert bestätigst oder korrigierst du.
Ja. Die Struktur folgt den einschlägigen Leitlinien (ICW, DNQP, Kammerlander), sodass deine Dokumentation vollständig bleibt und einer MD-Prüfung standhält.
Der komplette Verlauf jeder Wunde liegt chronologisch in der Akte – mit allen Fotos und Befunden. So siehst du auf einen Blick, ob die Wunde vorankommt oder stagniert, und triffst Therapieentscheidungen mit Verlauf statt Bauchgefühl.

Sieh dir die Wunderfassung mit KI-Ausmessung in einer Demo an.

  • Foto, KI-Messwerte und Befund in einem Eintrag
  • Struktur nach ICW, DNQP und Kammerlander
  • Chronologischer Verlauf statt Bauchgefühl